Stellen
Sie sich vor, für Sie besteht akute Lebensgefahr in Ihren eigenen
vier Wänden und Sie merken davon rein gar nichts?!
So könnten Sie zum Beispiel Brandgase in eine solche Lebensgefahr
bringen. Aber sie spüren diese Gefahr nicht. Sie sehen sie meist
nicht und Sie riechen sie - wie etwa beim hochgiftigen Kohlenmonoxid
- schon gar nicht. Ausgehend von einem (auch kleinen) Schwelbrand nach
einem technischen Defekt zum Beispiel breitet sich Rauch in den Zimmern
oder im Gebäude aus. Sie liegen im Bett und schlafen. Am anderen
Morgen wachen Sie nicht mehr auf - die giftigen Rauchgase sind ihnen
zum Verhängnis geworden! Was sich in Worten drastisch und fast
unwirklich anhört, ist bittere Realität für Feuerwehren
und Rettungsdienste. Immer wieder sterben Menschen in ihrer Wohnung,
weil sie nicht rechtzeitig die Gefahr einer Rauchgasvergiftung erkennen
konnten. Immer wieder werden Personen mit Rauchgasvergiftungen nach
Wohnungsbränden in die Krankenhäuser eingeliefert. Dabei könnte
alles so einfach sein! Batteriebetriebene Rauchmelder geben sofort Alarm,
wenn sich Rauch in der Wohnung ausbreitet. Schlafende Personen werden
vom ohrenbetäubenden Piepsen der kleinen Geräte geweckt. Bewohner,
die sich zur Zeit des Brandausbruches in anderen Räumen befinden,
könnten sofort reagieren. Fachleute der Feuerwehr raten dringend,
diese kleinen ,,Lebensretter" anzuschaffen. Die Kosten sind gering
das Leben ist in jedem Fall mehr wert! Rund 30 bis 50 Euro kosten qualifizierte
Rauchmelder.
Auf Billigprodukte sollte man im Interesse der eigenen Sicherheit allerdings
verzichten. Ihre Feuerwehr berät Sie selbstverständlich gern,
wenn Sie sich nur ein paar Minuten Zeit nehmen und sich Gedanken über
das sinnvolle Anbringen dieser Geräte in Ihrer Wohnung machen -
natürlich nur, wenn Ihnen Ihr Leben und das Ihrer Mitbewohner und
Nachbarn lieb ist!