Richtfest für neues Gerätehaus
|17.11.2007|
   
 

Von Jens Müller
Mit dem traditionellen Richtfest wurden gestern die Rohbauarbeiten am neuen Feuerwehrgerätehaus beendet. Auf das symbolische Einschlagen des letzten Nagels wurde allerdings verzichtet.

„Sechs Jahre sind vergangen, seit ich versprochen habe, dass das neue Gerätehaus gebaut wird“, meinte gestern Bürgermeister Frank Schade anlässlich des Richtfestes an der Neuen Halberstädter Straße. Auch wenn es länger gedauert habe, als gedacht, dankte er allen, die geholfen haben, dass „wir nun doch soweit gekommen sind“. Nach dem Richtspruch des Zimmerers Heiko Denecke aus Quedlinburg verzichtete Schade auf den ansonsten üblichen Einschlag des letzten Nagels, versprach aber, ihn in Ehren zu halten. Anschließend nutzten zahlreiche Schaulustige, unter ihnen natürlich aktive Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und der Altersabteilung sowie Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse die Möglichkeit, mit Architekt Stefan Pörtner ins Gespräch zu kommen. Er kündigte an, dass - wenn alles planmäßig laufe - im März Einzug gefeiert werden könnte. Aufmerksamer Beobachter des Geschehens war auch der ehemalige Blankenburger Wehrleiter Günter Nagel (74). Nach nunmehr fast 55-jähriger Mitgliedschaft in der Feuerwehr, kann er nun endlich einen Neubau in Blankenburg miterleben. Anfang der 70-er Jahre hatte er das alte Bürogebäude und die Halle des ehemaligen Rohrleitungsbaus an der Neuen Halberstädter Straße für seine Wehr „organisiert“. „Für die Kameraden war es damals der günstigste Standort“, erinnerte er sich auch an so manche Widerstände. Nachdem auch das Gebäude der Stadtwirtschaft dazukam, war damals schon ein Neubau geplant, die Dachbinder bereits angeliefert. „Die wurden dann aber zu Brennholz“, so Günter Nagel.

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