Nach Pannenserie zur Alarmierung der Bereitschaften
Bei der Feuerwehr blieben die Würstchen kalt…

|01.12.2007|
   
 

Von Tom Koch (Volksstimme)
Wer böswillig ist, könnte sagen, die Verantwortlichen haben irgendwie selbst schuld, dass diese Übung so richtig schief gelaufen sei
. Es waren nämlich nur drei Männer, die wussten, dass am Sonnabend vor einer Woche im Harzkreis ein großer Feuerwehrtest stattfinden wird. Keine undichte Stelle, die plauderte. Kein Tipp an die 60 Wehren. Keine Vorwarnung für die Mitarbeiter in der Halberstädter Rettungsleitstelle.
Nur drei Männer waren eingeweiht.

Um 6.30 Uhr ließ Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse die Feuerwehrbereitschaften aus den früheren Kreisen Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode alarmieren. Die insgesamt etwa 360 Lebensretter sollten sich zunächst an so genannten Sammelpunkten treffen, dann per" Bewegungsfahrt" gemeinsam Blankenburg erreichen. In diesem zentralen Ort im Harzkreis waren die Auswertung und ein Imbiss geplant. Doch es kam anders, als es sich Brandschutz-Amtsleiter Georg Türke, sein Brandschutzexperte Karl-Heinz Rabe und Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse erhofft hatten: Zur Bereitschaft zählende Einheiten waren nicht alarmiert, dafür nicht dazugehörende Wehren am zeitigen Sonnabend aus den Federn geholt worden. Beispielsweise der so genannte Hochwasserschutzzug mit Kameraden aus Rhoden, Suderode, Stötterlingen und Osterwieck aus dem Nordwesten des Harzkreises.
Ihnen wurde am
Sammelpunkt in Dardesheim erklärt, sie würden gar nicht gebraucht und könnten wieder einrücken. Von diesen Alarmierungspannen betroffen waren auch weitere Wehren. Für den Kreisbrandmeister ist eine Verquickung von menschlichen, technischen und organisatorischen Fehlern die Ursache für diese Alarmierungspanne. Brandschützer hoffen

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