Hohen Viechelner gewannen in Rekordzeit
|28.09.2007|
   
 

Gollwitz. „Wir begrüßen die Feuerwehren zum Inselpokal" stand auf dem Banner, das bereits in Fährdorf, am Tor zur Insel Poel, die vielen Wettkämpfer zum „Löschangriff nass 2007" willkommen hieß. 148 Teams rannen, montierten und löschten um die besten Zeiten und die begehrten Pokale. Bei sieben Wettkämpferinnen und Wettkämpfern pro Wehr gingen insgesamt 1036 Aktive in voller Montur auf die 105 m lange Bahn und machten das Ereignis zum größten Wettkampf dieser Art in Deutschland. Begonnen hatte der Tag mit der Eröffnung durch den Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Harald Ringstorff (SPD). Der hatte nicht nur nette Worte, sondern auch erstaunlich viel Zeit mitgebracht. Die nutzte er, um mit den Kameraden zu frühstücken und sich vom Kirchdorfer Wehrführer Bodo Köpnick beim Rundgang in die Feinheiten des Löschangriffes Nass einführen zu lassen. Unter großem Jubel der fast 2000 Anwesenden hatte vorher der Wettkampfleiter des Inselpokals, Christian Klein von der Freiwilligen Feuerwehr Stove, die längst überfällige Auszeichnung in Form des Deutschen Feuerwehrehrenkreuzes in Silber erhalten. „Keiner hat es mehr verdient als Kamerad Klein", sagte auch Mitorganisator Bodo Köpnick, der angesichts der Wettkampfgröße ins Grübeln kam. Schließlich mussten alle 148 Teams zweimal auf einer der vier Bahnen an den Start, insgesamt also 74 Rennen. Und selbst, wenn die Wettkampfteams gut eingespielt waren und jeder Handgriff saß, benötigten sie - inklusive Heranschleppen und Aufbauen der Ausrüstung, den Zeitlauf selbst und das Wiederabräumen der Bahnen - einige Minuten. „Für eine Ein-Tages-Veranstaltung ist die Grenze erreicht", sagte Köpnick. „Entweder teilen wir das Pensum auf zwei Wettkampftage auf oder müssen irgendwann mal einen Schnitt machen", lautete seine vorgeschlagene Alternative. Selbst gestandene Fachleute waren wegen der erreichten Zeiten der drei Erstplatzierten verblüfft. Die Hohen Viechelner holten sich wieder einmal den Inselpokal mit fabelhaften 23,47 Sekunden. Nur sieben Hundertstel mehr brauchten die Kameraden aus dem thüringischen Förtha. Und selbst die Drittplatzierten aus Groß Plasten blieben unter 24 Sekunden. Bei den Frauen gewannen die Damen aus Schmilkendorf vor den gastgebenden Stoverinnen und den Kameradinnen aus Neuenkirchen. Und bei der Jugend war der Stover Nachwuchs einmal mehr das Maß der Dinge. Hinter ihnen belegten Zella und erneut Groß Plasten die Ränge.
Quelle: www.Inselpokal-Poel.de
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