|
Gollwitz
(rkü)
Im letzten Septemberwochenende war es wieder einmal soweit. Fünf
Männermannschaften und eine Frauenmannschaft der Feuerwehren aus
dem Landkreis machten sich auf den Weg zum Löschangriff auf die Insel
Poel.
Dort trafen sie auf 93 andere Feuerwehren aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen,
Brandenburg, Berlin, Hessen, Hamburg, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.
Das Ziel beim traditionellen Löschangriff "Nass" ist es
über eine Schlauchleitung von 100m zwei Behälter mit jeweils
10 Liter Wasser zu füllen oder auch wie auf Poel nur zwei mit Beton
gefüllte Büchsen abzuschießen. Dieser Leistungsvergleich
der Feuerwehren stammt noch aus der Zeit der DDR und findet auch heutzutage
noch reges Interesse bei Jung und Alt. Nach der Begrüßung am
Samstag früh machten sich die 126 Mannschaften warm, um in 252 Wertungsläufen
den Sieger im größten Feuerwehrwettkampf im Norden zu bestimmen.
Am Ende des Tages konnten sich die Blankenburger mit einer Zeit von 31,60
sec den 36. Platz , die Schmatzfelder Kameraden mit 27,87 sec den 15.
Platz, die Feuerwehr Neuwerk 27,80 sec den 13. Platz, die Mannschaft aus
Elbingerode mit einer Zeit von 25,49 sec den undankbaren 4. Platz und
die Kameraden aus Rübeland mit 25,30 sec einen hervorragenden zweiten
Platz von Insgesamt 90 startenden Männermannschaften erkämpfen.
Die Feuerwehrfrauen des "Team Elbingerode" konnten in diesem
ja nur den 5. Platz von 17 Frauenmannschaften mit einer Zeit von 32,35
sec für sich verbuchen. Während der Wartezeiten zwischen den
beiden Starts die jede Mannschaft hatte und der Auswertung der Wettkämpfe
bis zur Siegerehrung, Organisierten die Inselfeuerwehren Kirchdorf und
Stove noch so einige Spaßwettkämpfe sowie eine Verkaufs- und
Messemeile zwischen Festzelt und Wettkampfplatz um die Zeit zwischen den
Läufen nicht allzu lang werden zu lassen Am Ende des Tages trafen
sich alle Wettkampfmannschaften im Festzelt auf dem Wettkampfplatz wo
man bei Musik und guter Laune den Wettkampftag ausklingen ließ,
um dann am Sonntagfrüh die 400 Kilometer heimreise anzutreten.
<<
zurück >>
|