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Nach einem
Chlorgasunfall ist die B 81 zwischen Blankenburg und Hasselfelde voll
gesperrt.
Wie die Rettungskräfte MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT mitteilten, trat
das giftige Gas in einer Wasseraufbereitungs-Anlage in Wienrode aus.
Feuerwehr und Polizei seien im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Unfall
niemand, für die Anwohner soll keine Gefahr bestehen.
Die Sperrung der Bundesstraße sei eine reine Vorsichtsmaßnahme,
hieß es. Über die Unglücksursache ist noch nichts bekannt.
zuletzt aktualisiert: 10. August 2006 | 21:36
Quelle: MDR INFO
Nach einem
Chlorgasunfall ist die B 81 zwischen Blankenburg und Hasselfelde seit
kurz vor Mitternacht wieder frei gegeben.
Wie die Behörden auf Anfrage von MDR INFO erklärten, war das
giftige Gas in einer Trinkwasseraufbereitungs-Anlage in Wienrode ausgetreten.
Feuerwehr und Polizei gelang es im Großeinsatz, das Leck abzudichten.
Es habe weder Verletzte noch Gefahren für die Anwohner gegeben.
Nach Auskunft der Feuerwehr wurden durch den schnellen Einsatz auch Umweltschäden
verhindert.
zuletzt aktualisiert: 11. August 2006 | 02:04
Quelle: MDR INFO
Wienrode/Blankenburg (rkü)
Heute Nachmittag kam es gegen 15.50 Uhr zu einem Störfall
in der Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Wienrode.
Ein 700l fassender unter Druck stehender Chlorgasbehälter schlug
leck. Gemäß Einsatzplan des Landkreises Wernigerode wurden
sofort die zuständigen Gefahrgutzüge alarmiert. Die ersten Anrückenden
Kräfte aus Wienrode und der erste Gefahrgutzug beschränkten
sich auf die Lageerkundung. Im weiteren Einsatzverlauf wurde auch der
zweite von drei Gefahrgutzügen zur Einsatzstelle alarmiert. Da mit
den Einsatzmitteln der Feuerwehr und des Betriebes der TWA das Leck nicht
geschlossen werden konnte wurde eine Spezialfirma aus Halle angefordert.
Diese wird mit einem Chrashbehälter das Druckgefäß evakuieren.
Bis zum Eintreffen der Firma gegen 21 Uhr waren die Einsatzkräfte
damit beschäftigt den Behälter in den Werkhallen zu demontieren
und ins Freie zu bringen. Während der ganzen Arbeiten wurde im Austrittbereich
eine Sprühnebelwand eingesetzt um Austretendes Chlorgas sofort zu
binden. Den Aufgrund der Geographischen Lage der TWA und des Dorfes Cattenstedt
war es erforderlich zu verhindern das Chlorgaswolken in das tiefer liegende
Dorf ziehen. Um dies Auszuschließen nahmen die Gefahrguterkunder
ständig Luftproben in der Umgebung. Die Einsatzaufgaben der Feuerwehr
Blankenburg beschränkten sich auf das Stellen von Atemschutztrupps
für den CSA-Einsatz sowie das Ausleuchten der Einsatzstelle mittels
der Drehleiter und des RW. Eine weitere Staffelbesatzung der FFw Blankenburg
hielt für die Verwaltungsgemeinschaft Blankenburg die Einsatzbereitschaft
was auch nötig war. Denn im Verlauf des Einsatzes in der TWA mussten
noch ein Brandeinsatz sowie eine Technische Hilfeleistung stecken gebliebener
Fahrstuhl abgearbeitet werden. Die Wasserversorgung für den mitteldeutschen
Raum war zu keiner Zeit des Einsatzverlaufes gefährdet und wurde
steht's gewährleistet.
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